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Unterrichten



Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund. (Hildegard von Bingen)

Unser Schulhund Hobbit

Ende der 1960er Jahre entdeckte der Psychotherapeut Boris Levinson das Potenzial von Tieren, besonders auch von Hunden, für seine Arbeit, veröffentlichte verschiedene wissenschaftliche Artikel und Bücher zu dem Thema und eröffnete dadurch auch anderen die Möglichkeit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Seit Levinsons Veröffentlichungen nahm der Einsatz von Tieren in den USA und auch im deutschsprachigen Raum zu. Viele Lehrkräfte setzen inzwischen Hunde zielgerichtet pädagogisch ein. Heute weiß man, dass Hunde Schülerinnen und Schüler motivieren können und eine entspannte Atmosphäre schaffen, die als Grundlage für effektives Lernen im sozialen und kognitiven Bereich dienen kann. Schulhunde können ganz unterschiedlich eingesetzt werden. Sie unterstützen ein gezieltes Konzentrationstraining, fungieren als Lesehunde und werden im Sozial- und Empathie-Training eingesetzt. Darüber hinaus können sie bei der Gestaltung eines interessanten Unterrichts helfen oder in einer AG spezielles Wissen rund um den Hund vermitteln. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig und wir möchten diese Chance auch für unsere Schülerinnen und Schüler nutzen.
Hobbit, ein Sheltierüde, wurde speziell für diese Arbeit ausgewählt und stammt aus einer Zucht, die schon mehrere vierbeinige Helfer hervorgebracht hat. Schulhunde müssen gewissenhaft ausgesucht und ausgebildet werden und alle Betroffenen müssen individuell vorbereitet und begleitet werden, wobei der Fokus besonders auch auf dem Hund liegt, denn nur wenn er mit Freude in der Schule ist, kann er für die Schülerinnen und Schüler von Nutzen sein. Hobbit begleitet Frau Treunowski zurzeit an ausgewählten Tagen in bestimmte Lerngruppen und wächst so behutsam in seine Rolle hinein. Eine erfahrene Trainerin unterstützt dieses Projekt, indem sie berät, wie Hobbits Ausbildung gestaltet werden muss, damit er zielgerichtet für unsere Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden kann.
Schon jetzt haben die Schülerinnen und Schüler, die an diesem Projekt teilhaben, vieles über Hunde gelernt und erste Erfolge sind sichtbar. Die Lernfreude ist größer, wenn Hobbit anwesend ist. Kinder, die mit Hobbit arbeiten, konzentrieren sich besser und führen die Arbeiten exakter aus. Aggressive Kinder reagieren ruhiger und verhalten sich gegenüber dem Hund sehr einfühlsam. Negative Emotionen können besser reguliert werden und das Klassenklima ist allgemein entspannter. Diese ersten Erfolge stimmen uns sehr optimistisch und so hoffen wir, mit Hilfe der hundegestützten Pädagogik die Voraussetzungen für optimales Lernen und kognitive Leistungsfähigkeit weiter ausbauen zu können.



„EggRace“ in der Schule

Ein Physikkurs der Jahrgangsstufe 7 veranstaltete ein sogenanntes „EggRace“ (Schleich-Ei Wettbewerb) in der städtischen Realschule Waldbröl.
Die Aufgabe war, in 4 Wochen eine Geh- oder Fahrmaschine zu bauen, welche die Strecke von 2,50 m in 30 Sekunden zurücklegt. Lego und andere Einzelteile durften verwendet werden. Es durften keine fertigen käuflichen Teilbausätze benutzt werden. Explosive, pyrotechnische und wasserangetriebene Raketen waren ausgeschlossen. Darüber hinaus waren dem Erfinungsreichtum keine Grenzen gesetzt. Am schwersten jedoch war es, einen Motor selbst zu bauen.
Am Wettbewerbstag konnten die Gruppen ihre Geh-und Fahrmaschinen auf einem ausgerolltem PVC Boden fahren lassen.
Obwohl es das erste „EggRace“ der Schülerinnen und Schüler war, ist es ihnen sehr gut gelungen. Sie entdeckten dabei viele verschiedene Möglichkeiten, Motoren zu bauen: z.B. Wasserantriebe, Gummiantriebe usw. Ein paar von ihnen hatten ihre selbstgebauten Geh-und Fahrmaschinen zur Verschönerung angemalt. Die Klasse hatte trotz der vielen Arbeit sehr viel Spaß.

Mit 7,4 Sekunden erzielte dieses Fahrzeug das beste Ergebnis. Das Team brauchte eine Woche, um dieses Auto zu bauen. Die „Döners“ erzielten eine Zeit von 6 Sekunden und brauchten 2 Stunden Zeit für dieses Auto.
Die „Schleich-Ei Gang “ brauchte 6 Stunden um dieses Fahrzeug herzustellen. Es erzielte eine Zeit von 6 Sekunden. Das „Gummi-Labor“ machte seinem Namen alle Ehre und baute einen Gummiantrieb. Das Fahrzeug war als eines der ersten fertig und hatte die volle Punktzahl für das Design.
Die „Babos“ brauchten nur 20 Minuten, um ihr Auto zu bauen. Leider ist die Batterie bei diesem Elektroantrieb leer gegangen. Bei den „????“ brauchte man viel knifflige Arbeit, denn sie mussten ihren Propeller mit sehr kleinen Kabeln verbinden. Dieses Auto war eins der Favoriten, doch beim Rennen ist es leider ausgeschieden.


Flugstunde im Technikunterricht

Der Technik-Kurs der Jahrgangsstufe 8 hat es sich zur Aufgabe gemacht, Flugzeuge zu konstruieren - sehr erfolgreich, wie man sieht.


Experimental-Wettbewerb „Chemie entdecken“

Der Wettbewerb wird veranstaltet von einem Lehrer(innen)-Team innerhalb des KÖLNER MODELL, das den Wettbewerb ehrenamtlich in der Freizeit betreut. Es ist ein Arbeitskreis aus Lehrern, Vertretern der Universität Köln und der Chemischen Industrie. Unterstützt wird der Wettbewerb durch die Kurt-Hansen-Stiftung, den Fonds der Chemischen Industrie und weitere Sponsoren.
Zur Anerkennung der guten Leistungen haben jeweils mehrere Schüler unserer Schule eine Urkunde „mit Erfolg“ bzw. „mit großem Erfolg“ erhalten. Auch bei dem diesjährigen Wettbewerb wurden unsere Schüler/innen für ihre sehr guten Leistungen ausgezeichnet.